Projekt: NGO-Vernetzung am Horn von Afrika
 

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 Savannenlandschaft am Horn von Afrika

Das Projekt

Die Vernetzung von Non-Government-Organisations aus dem Umweltbereich am Horn von Afrika ist eine Projekt der Heinrich Böll Stiftung. Die wissenschaftliche Begleitung hierzu findet von Frau Dr. Brigitte Fahrenhorst statt. Dazu wurde eine Untersuchung im Rahmen eines Hauptstudiumsprojekts (Landschaftsplaunung) an der TU-Berlin durchgeführt. Das Studienprojekt soll sich sowohl mit der theoretischen Erfassung als auch mit der konkreten Unterstützung von Non-Government-Organisations in Afrika befassen. Es geht dabei speziell um die Vernetzung von Umwelt-Institutionen am Horn von Afrika, besonders in Äthiopien und Somaliland. Alle Gruppen sind Partner der schon genannten grünennahen Heinrich-Böll-Stiftung, die bereits in geringem Umfang vernetzt sind. Das Konzept besteht darin, staatliche und nicht-staatliche Organisationen zusammen zu bringen, da sie einzeln zu schwach sind.

Die Umweltgruppen am Horn von Afrika

Es gibt vor Ort nur eine unbedeutende Umweltbewegung. In der Anfangsphase gab es massive Vorurteile zwischen den einzelnen Gruppen aus den verschiedenen Ländern. Mittlerweile findet eine gute Zusammenarbeit statt. Es gibt nun nationale Netzwerke, aus staatlichen Stellen und NGO. Die Steuerung geschieht über das Regionalbüro der Heinrich Böll Stiftung in Nairobi, was aus der Ferne aber nur bedingt möglich ist.

In Somaliland sind es hauptsächlich 2 Partner: Das Umweltministerium und eine Frauen-NGO, deren Anfänge in der Umweltbewegung zu finden sind. Diese Organisation hat nun ein Umwelt-Forum eröffnet, das regelmäßig tagt und eine breite Palette an Themen bespricht. Es gibt es darin viele Mitglieds-NGOs, die Umweltthemen bearbeiten (Aufforstung, Erosionsschutz, Radio etc.).

In Äthiopien existiert ein  Regionales Umweltministerium, das Environmental Protection Bureau (EPB). Dieses kooperiert u.a. mit einer NGO, die praktischen Naturschutz (wie Baumpflanzungen) betreibt, und die Pflanzungen verknüpft mit Information über Menschen-, Frauen-, Naturrechte. Auch dort gibt es ein Forum for the Environment (als NGO), das zu öffentlichen Veranstaltungen einlädt. Eine weitere Partner- NGO (Panos) betreibt die  lokale Vernetzung  Dazu zählt auch eine gut funktionierende Öffentlichkeitsarbeit mit Medien und Journalisten. 

Hilfe aus Deutschland

Ein wesentliches Problem in Afrika ist der Zugang zu Informationen. Die NGOs benötigen dringend Literatur. Auch das Internet ist in Afrika schwer zugänglich, da die Verbindungen  teuer sind, lange brauchen und oft  zusammenbrechen.  Auch  soll eine kleine Bibliothek erstellt werden, wofür finanzielle Unterstützung gesucht werden muss. Zu guter letzt sollen noch Referenten gefunden werden, auch hierfür soll die  Finanzierung von Deutschland aus stattfinden. Zielsetzung des Projekts soll sein, konkrete Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit und des Umwelt- und Naturschutzes zu untersuchen, an einer Weiterentwicklung mitzuarbeiten sowie konkrete Unterstützungsarbeit zu leisten.

            Bei Anregungen oder Kritik, mail to webmaster:  jens.luedeke@web.de